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Datenbank für Alternativmethoden |
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Die Datenbank für Alternativmethoden der Akademie für Tierschutz ist eine Literaturdatenbank, in der Publikationen zu tierversuchsfreien Verfahren gesammelt werden. Sie wurde 1986 ins Leben gerufen und war zu dem Zeitpunkt weltweit die erste ihrer Art. Mehrere Forschungsinstitute und Behörden im In- und Ausland übernahmen die Datenbank vollständig. Mittlerweile bieten verschiedene Institutionen in Europa und Übersee Datenbanken über tierversuchsfreie Verfahren für bestimmte wissenschaftliche Fragestellungen an. Nun gilt es, insbesondere angesichts der Möglichkeiten des Internets, die über den Globus verteilten diesbezüglichen Anstrengungen sinnvoll zu bündeln und abzustimmen. Auch hierzu leistete und leistet die Akademie für Tierschutz ihren Beitrag. In der Akademie fand z. B. ein mehrtägiger internationaler ECVAM-Workshop zu Alternativmethoden-Datenbanken statt. Erstmals berieten die Betreiber solcher Datenbanken dort, wie sie ihre Aktivitäten koordinieren können. Bei einem Folgetreffen wurde der Grundstein für einen weltweiten Datenbankenverbund gelegt.
Als Konsequenz dieses Workshops und weiterer Expertentreffen zeigte sich die Notwendigkeit eines einzigen umfassenden, weltweit zugänglichen Informationssystems. ECVAM baut dieses System nun mit einem enormen Aufwand auf. Um die notwendigen Ressourcen abzuschätzen, hatte ECVAM schon 1998 eine Durchführbarkeitsstudie veranlasst. Die Expertise der Akademie für Tierschutz spielte dabei eine entscheidende Rolle: Die Akademie war eine von drei Institutionen, die ECVAM hinsichtlich der Organisation und Struktur der Daten in dessen Informationssystem beriet. Die Durchführbarkeitsstudie hat das Projekt bis zur Praxisreife gebracht, so dass 1999 mit dem Aufbau des Informationssystems begonnen werden konnte. Auch hier hat sich die Akademie für Tierschutz wieder eingebracht. Im Rahmen eines dreijährigen von der EU-Kommission finanzierten Projektes hat sie einen kompletten Datenbanksektor (Lebergiftigkeit und stoffwechselvermittelte Toxizität) aufgebaut. Hierfür wurden mehr als 27.500 wissenschaftliche Fachartikel erfasst, zum Teil auch bewertet und in das Datenbanksystem von ECVAM eingegeben. Mittlerweile hat ECVAM seine Datenbank ins Internet gestellt und damit weltweit zugänglich gemacht (http://ecvam-dbalm.jrc.ec.europa.eu/).
Bei mehreren Weltkongressen über Alternativmethoden, wie auch beim 5. Weltkongress über Alternativmethoden zu Tierversuchen (Berlin 2005), agierte die Akademie für Tierschutz als Co-Organisator von Sitzungen über Datenbanken und Informationssysteme.
Alternativen zum Tierverbrauch in der LehreTierverbrauchsfreie Methoden zur Vermittlung von Lehrinhalten nehmen einen wichtigen Platz in der Datenbank ein. Über 550 Methodenbeschreibungen aus diesem Bereich wurden zusammengestellt, kommentiert und in Buchform als „Gelbe Liste Lehre“ veröffentlicht. So werden Wege aufgezeigt, wie Lehrinhalte in der Aus-, Fort- und Weiterbildung für die Fächer Biologie, Veterinärmedizin und Humanmedizin ohne Tierversuche vermittelt werden können. Diese „Gelbe Liste“ wurde allen deutschen Universitätsbibliotheken zur Verfügung gestellt.
Auch in diesem Bereich hat sich mittlerweile erfreulich viel getan. Verschiedene internationale Projekte haben die Informationsverbreitung über Alternativen zum Tierverbrauch in der Lehre zum Ziel.
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| Im eigenen Zellkulturlabor leisten wir einen aktiven Beitrag zu einer Forschung ohne Tierversuche.
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| Erschütternde Missstände im Laboralltag machen deutlich: Versuche an Affen müssen sofort verboten werden.
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| Die neue EU-Chemikalienpolitik darf kein Massengrab für 45 Mio. Tiere werden.
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| Über 20 Jahre Kampf zur Abschaffung von Tierversuchen für Kosmetika: Erfolge stellen sich nur etappenweise ein.
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