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Katzen |
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Die Hauskatze stammt von der nordafrikanischen Wildkatze (Felis sylvestris lybica) ab. Bereits im 2. Jahrtausend vor Christus lebten domestizierte Hauskatzen in Ägypten. Die Ägypter schätzten die Katze nicht nur wegen ihrer Jagdqualitäten – als Mäuse- und Rattenfänger – sondern auch ihrer Schönheit und ihrer scheinbar magischen Eigenschaften wegen. Heute sind Katzen nahezu überall auf der Welt verbreitet und als Haustiere sehr beliebt.
Lange Zeit nahm man an, dass Hauskatzen generell Einzelgänger sind. Es gibt jedoch sowohl sozial als auch solitär lebende Katzen. Für die Entwicklung des Sozialverhaltens von Katzen ist die Zeit zwischen der 2. und 7. Lebenswoche besonders wichtig (Sozialisierungsphase). Je nachdem wie ausgiebig und positiv der Kontakt ist, den die jungen Kätzchen in dieser Zeit mit ihren Artgenossen haben, entwickeln sich die Kätzchen eher zu solitären oder geselligen Erwachsenen. Katzen verständigen sich untereinander durch geruchliche Kommunikation, Lautäußerungen und Körpersprache. Beispielsweise markieren Katzen auch ihre Reviere geruchlich (z.B. Urin) und optisch (z.B. so genanntes „Krallenschärfen“), um ihren Anspruch an Artgenossen mitzuteilen. Unter natürlichen Bedingungen nutzen Kater ein deutlich größeres Gebiet als weibliche Tiere.
Alle Sinnesorgane (Gehör-, Geruchs-, Seh-, Tastsinn) der Katze sind um ein Vielfaches besser ausgebildet als die des Menschen. Die Augen der Katze sind optimal an die Lichtverhältnisse während Dämmerung und Nacht angepasst, da die Katze hauptsächlich während dieser Zeit aktiv ist. Zur Orientierung in der Dunkelheit sind zusätzlich auch die Schnurrhaare sehr hilfreich, die sich an Schnauze, Stirn, Wangen, Kinn und Vorderpfoten befinden und ein empfindliches Tastorgan darstellen.
Katzen sind hochspezialisierte und geduldige Jäger. Die optimale Jagdtechnik müssen junge Kätzchen jedoch erst erlernen. Aus diesem Grund bringt ihnen ihre Mutter immer wieder einmal lebende Beutetiere als „Übungsobjekte“ mit.
Eine Katze kann nur dann artgerecht gehalten werden, wenn wir bereit sind, der Biologie und dem artspezifischen Verhalten der Katze auch in Menschenobhut ausreichend Rechnung zu tragen.
Folgende Broschüren können Sie kostenlos beim Deutschen Tierschutzbund bestellen:
Broschüre "Katze aus zweiter Hand"
Broschüre "Tier und Urlaub - Der Ratgeber"
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