2007: Auszeichnung für herausragende Verdienste im wissenschaftlichen Tierschutz
Im Rahmen einer Festveranstaltung beim 14. internationalen Kongress über Alternativen zu Tierversuchen in Linz im September 2007 wurde der Akademie für Tierschutz der Doerenkamp-Zinden Preis verliehen. In der Laudatio lobte der Präsident der Doerenkamp-Zinden Stiftung für versuchstierfreie Forschung, Privatdozent Dr. Franz-Paul Gruber, besonders das jahrzehntelange aktive Engagement für eine Zukunft ohne Tierversuche. So bringen sich die Wissenschaftler der Akademie für Tierschutz nicht nur in politische und fachliche Diskussionen in den Wissenschaftsalltag ein, sondern arbeiten im eigenen Zellkulturlabor auch am praktischen Ersatz von Tierversuchen.
Die Auszeichnung dokumentiert erneut, dass die wissenschaftliche Arbeit der Akademie auch im Ausland hohe Anerkennung findet.
Von links: Dr. Irmela Ruhdel, Fachreferentin, und Dipl. Biol. Roman Kolar, stellvertretender Leiter, der Akademie für Tierschutz; PD Dr. Franz-Paul Gruber, Präsident der Doerenkamp-Zbinden Stiftung.
Die „Doerenkamp-Zbinden Stiftung für versuchstierfreie Forschung“ mit Sitz in der Schweiz (http://www.doerenkamp.ch/de/default.html?id=3) vergibt jedes Jahr einen Preis für besondere Verdienste im wissenschaftlichen Tierschutz, der mit 25.000 € dotiert ist. Der diesjährige Preis geht gemeinsam an die Akademie für Tierschutz und das österreichische Zentrum für Ersatz- und Ergänzungsmethoden zu Tierversuchen (zet).
2006: Akademie für Tierschutz erhält Umweltpreis
Für den „außerordentlichen und beharrlichen Einsatz für die Rechte der Tiere“ erhielt die Akademie für Tierschutz am 26.04.2006 aus den Händen der Bürgermeisterin der Gemeinde Neubiberg, Johanna Rumschöttel, den Umweltpreis 2005/2006.
„Die Frage ist nicht: Können sie denken? Oder: Können sie sprechen? Sondern: Können sie leiden?“ mit diesen einleitenden Worten des Philosophen Jeremy Bentham würdigte die Bürgermeisterin in ihrer Laudatio das breite Spektrum der Tierschutzarbeit auf nationaler und internationaler Ebene der Akademie für Tierschutz. Besondere Erwähnung fanden dabei die Erforschung von Alternativmethoden zu Tierversuchen, die Initiativen zur Verbesserung der Stellung des Tieres im nationalen und internationalen Recht sowie der Einsatz gegen die industriellen Strukturen der Tierhaltung, die nicht nur den Tieren Leid zufügen, sondern zugleich Auslöser für zahlreiche Verbraucherbelastungen und Umweltschäden sind. Anerkennung fand auch der 2000 ins Leben gerufene Adolf-Hempel-Jugendtierschutzpreis, mit dem die Begeisterung für den Tierschutz bei den Jugendlichen und Kindern geweckt werde. Auch das Engagement der Tierschutzakademie in ihrer Heimatgemeinde Neubiberg fand lobende Worte.
Mit der Verleihung des Umweltpreises würdigt die Gemeinde Neubiberg bei München seit 1989 Organisationen und Einzelpersonen, die sich für die Förderung des Umweltbewusstseins und die Sensibilisierung für regionale und überregionale Umweltprobleme zur Erhaltung des Lebensraumes „Erde“ einsetzen. Die Auszeichnung für das langjährige und umfassende Engagement für die Belange der Tiere wurde stellvertretend für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von der Fachreferentin, Dr. Irmela Ruhdel, entgegengenommen.
Von links: Dr. Irmela Ruhdel, Akademie für Tierschutz; Johanna Rumschöttel, 1. Bügermeisterin von Neubiberg; Dr. Barbara Linow, Umweltbeauftragte von Neubiberg.