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Tierversuche

Primatenversuche

 
 


Affe fixiert in einem so genannten Primatenstuhl: Es werden elektrische Ableitungen von Nervenzellen im Gehirn vorgenommen.

Rund 2.000 Primaten werden jährlich in Deutschland und über 10.000 innerhalb der EU in Versuchen eingesetzt.
 
Wir lehnen Tierversuche grundsätzlich ab. Warum das so ist, wird im Bereich der Versuche mit Affen besonders deutlich. Affen sind unsere engsten Verwandten im Tierreich. Sie sind Primaten, genau wie wir. Sie empfinden deshalb auch Schmerzen, Leiden und Gefangenschaft nicht viel anders als wir Menschen. Höhere Affen, wie Schimpansen oder Orang-Utans, scheinen Verhaltens- und Intelligenzunter­suchungen zufolge die Welt ungefähr so wahrzunehmen wie ein vierjähriges Menschenkind. Diese eng verwandten Mitgeschöpfe werden in Labors eingesperrt, wo sie grausame Giftigkeitstests oder Hirnexperimente über sich ergehen lassen müssen. Dagegen leistet die Akademie für Tierschutz seit vielen Jahren Widerstand.
 
Zum einen sind wir auf nationaler und internationaler Ebene aktiv, um die Affenversuche über nationale und internationale Regelungen, Verpflichtungserklärungen oder Konventionen zurückzudrängen. Zum anderen sind wir vor Ort, wo die Versuche stattfinden. Wir sprechen und streiten mit den verantwortlichen Wissenschaftlern und Politikern, um sie dazu zu bewegen, auf überflüssige Forschungsziele zu verzichten oder auf tierversuchsfreie Alternativen zurückzugreifen. Um uns Gehör zu verschaffen, sind wir dabei oft auch auf die Unterstützung der Bevölkerung angewiesen, die wir über einen gezielten Informationsaustausch in unsere Arbeit einbeziehen.

Aktuell engagieren wir uns in Deutschland insbesondere an drei Brennpunkten, um grausame Versuche oder Haltungsbedingungen zu beenden:


 
  Mehr zu diesem Thema:
Publikationen 
Stellungnahmen
DeutscherTierschutzbund: Allgemeine Informationen zu Versuchen an Primaten
Deutscher Tierschutzbund: Stoppt Versuche an Primaten
Haltungsempfehlungen für Versuchstiere
EU-Primatenbericht des Deutschen Tierschutzbundes 
Studie "Nerv getroffen" des Deutschen Tierschutzbundes 
 
 

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